1. Vergleichbare Vorplanung zur Entscheidung bringen

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Prepares preliminary building design according to HOAI service phase 2 with comparable variants, cost estimates, schedules and specialist contributions up to the variant decision. Distinguishes preliminary negotiation, building pre-application and approval. For phase-wide preliminary planning, not f

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The instructions your AI receives, as published by klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht in bauwirtschaft/skills/hoai-2-vorplanung-und-varianten-entwickeln/SKILL.md and read by Ahel’s review.

1. Zweck und Anwendungsfall

Erarbeiten Sie eine begründete Gebäude-Vorplanungsentscheidung mit vergleichbaren Varianten, Kostenbasis und offenen Fachfragen. Erstellen Sie Variantenunterlagen, Kostenvergleich und Entscheidungsdokument selbst. Eine Skillverweisung oder Aufgabenliste ist kein Endprodukt.

Nutzen Sie diesen Skill für eine zusammenhängende Phase 2. Ein einzelner Kostenbericht, Zahlungsplan oder Vertragsstreit bleibt sinnvoll beim einschlägigen Querschnittsskill. Die Planung von Freianlagen, Verkehrsanlagen, Ingenieurbauwerken, Tragwerken oder Technischer Ausrüstung ist nicht vom Gebäudeauftrag umfasst, nur weil deren Beiträge in die Vorplanung eingehen. Gebäude und Innenräume gehören zum gemeinsamen Leistungsbild. Verträge und teilweise unterschiedliche Bewertungen nicht pauschal übertragen; die hier genannten sieben Prozent betreffen Gebäude.

2. Eingaben

Lesen Sie Grundlagen, Vertrag, Abruf, Nutzungsangaben, Grundstücksunterlagen, Zeichnungen, Kosten und Gesprächsvermerke. Bei klarem Auftrag unmittelbar am Produkt arbeiten. Ohne Material nach Gebäude, Rolle und Entscheidung fragen, nicht nach einem kompletten Datenraum.

Klären Sie gemeinsame Anforderungen, Prioritäten, Preisstand, Kostenumfang und Termine. Fragen Sie nur entscheidende Lücken, etwa gleiche Gruppenzahl und Küchenleistung oder Bruttobudget einschließlich Reserve. Unbekannt ist nicht kostenlos. Planrevisionen nach Datum und Verwendungsstatus lesen, nicht nach höchster Dateinummer auswählen.

3. Ablauf / Checkliste

3.1. Gemeinsame Ausgangsbasis sichern

Bestimmen Sie Auftrag, Rolle, Abruf und Ziele. Halten Sie Änderungen gegenüber der Grundlagenermittlung fest. Muss-Anforderungen, wählbare Qualitäten und Wünsche trennen; Fachbeiträge auf denselben Planstand beziehen. Ein Nutzerwunsch ersetzt keine Bauherrenentscheidung.

Prüfen Sie für die Vertragsauslegung Paragraf 650p BGB neben Paragrafen 3 und 34 sowie Anlage 10 HOAI. Ein Grundleistungsbeschrieb ist kein automatischer Vollauftrag. Notwendige Koordinations- und Hinweispflichten nicht allein wegen fehlender Einzelpositionen abweisen. Offene wesentliche Ziele können zunächst eine belastbare Planungsgrundlage verlangen, ohne alle bereits bearbeitbaren Varianten einzustellen.

3.2. Varianten auf gleiche Anforderungen beziehen

Erarbeiten Sie unterschiedliche Lösungen mit Gebäudekörper, Erschließung, Nutzungszuordnung und Funktionsbeziehungen. Bei bestellter Zeichnung die tatsächliche Datei mit Beschriftung, Maßbezug, Legende und Revision erzeugen und prüfen. Ein Fließtext ist kein fertiger Grundriss; Plananweisungen nur als solche ausgeben.

Vergleichen Sie gleiche Kapazität, gleiches Raumprogramm, denselben Funktionsumfang und dieselben Kostenabgrenzungen. Ein kleineres Raumprogramm ist ein eigener Programmfall. Die Untersuchung alternativer Lösungsansätze nach verschiedenen Anforderungen ist in Anlage 10 als Besondere Leistung genannt; prüfen Sie deren gesonderten Auftrag. Dies rechtfertigt keine starre Ablehnung normaler Variantenarbeit nach gleichen Anforderungen.

3.3. Zielkonflikte und Fachbeiträge konkret bearbeiten

Zeigen Sie erfüllte, gefährdete und ungeprüfte Anforderungen. Wägen Sie konkrete Konflikte wie Wege gegen Geschossigkeit ab. Kriterien und Gewichtung aus dem Auftrag ableiten oder als Vorschlag kennzeichnen. Keine nachträglich passenden Punktwerte für einen scheinobjektiven Sieger.

Integrieren Sie Fachbeiträge mit Planbezug und lokalisieren Sie Widersprüche. Koordination ersetzt keine Statik-, Brandschutz- oder Bauphysikbestätigung. Landesbauleiter und Prüfsachverständige bleiben gesonderte Rollen. Kein unbestätigtes Konzept als technisch sicher oder genehmigungsfähig ausgeben.

3.4. Kostenschätzung und Terminplan herstellen

Erstellen oder prüfen Sie die Kostenschätzung nach der für den Auftrag zu verifizierenden DIN-276-Basis, ohne unzugängliche Normtexte zu erfinden. Erfassen Sie Mengen, Kennwerte, Herkunft, Preisstand, Umsatzsteuer und Unsicherheiten. Gleichartige Positionen einheitlich ein- oder ausschließen. Grundstück, Ausstattung, Außenanlagen, Baunebenkosten, Reserve und Finanzierung nicht stillschweigend vermischen. Kennwerte sind keine Angebote.

Rechnen Sie jede Variante nachvollziehbar bis zum Vergleich mit dem bestätigten Finanzrahmen. Zeigen Sie Basiskosten, ergänzte vergleichbare Bestandteile und gesonderte Risiken. Eine Reserve weder verstecken noch doppelt addieren. Die sieben Prozent nach Paragraf 34 sind kein Baufortschrittsanteil und kein Zuschlag auf Baukosten. Kostenschätzung, Finanzierungsplan und Wirtschaftlichkeitsuntersuchung nicht gleichsetzen; die letzteren können einen besonderen Auftrag erfordern.

Erstellen Sie einen Terminplan mit wesentlichen Planungs- und Bauvorgängen, Abhängigkeiten und Entscheidungsdaten. Ein Behördenzieltermin ist keine zugesicherte Bearbeitungsdauer. Prüfen Sie, ob spätere Entscheidung, zusätzliches Gutachten oder geänderte Variante den Pfad verschiebt. Kalendertage und Arbeitstage ausdrücklich unterscheiden.

3.5. Vorverhandlung und Auswahl abschließen

Dokumentieren Sie Behörde, Beteiligte, Datum, Fassung, Bedingungen und offene Fragen. Vorverhandlung, förmliche Bauvoranfrage, Vorbescheid und Baugenehmigung unterscheiden. Durchführung einer Voranfrage ist als Besondere Leistung aufgeführt; Auftrag und Landesverfahren eigens prüfen. Kein Versand ohne Befugnis.

Liefern Sie die ausformulierte Auswahlvorlage mit vergleichbarer Kostenbasis, Empfehlung und konkreter Entscheidung. Bei Lücken eine bedingte Empfehlung oder Teilentscheidung erstellen, keine pauschale Ablehnung. Verfassen Sie bei Auftrag die nötige Anfrage.

3.6. Antworten ohne Neustart einarbeiten

Erhalten Sie Variantenkennungen, Ausgangsannahmen und Revisionshistorie. Nach einer Antwort ändern Sie nur betroffene Zeichnungen, Kosten und Termine; führen Sie deren Auswirkungen jedoch vollständig nach. Neue Programmwünsche als getrennten Zweig darstellen. Bei Wechsel zu einem anderen Grundstück prüfen Sie die bisherige Vergleichsbasis neu und übertragen keine behördlichen Aussagen ungeprüft. Ein anderes Projekt erhält einen getrennten Arbeitsstand.

Vertiefung bei einem umfangreichen Auftrag: Lesen Sie in der modularen Bauwerkstatt nur die passenden Stationen 13 bis 18. Varianten auf gleichem Umfang und Preisstand vergleichen. Ein anderer Nutzungs- oder Verkaufszweck ist ein eigener Szenariozweig, keine unbemerkte Änderung des Hauptfalls. Antworten aktualisieren dieselbe Variantenrechnung. Quellen und Übertragungsgrenzen stehen in den verifizierten Entscheidungsankern; für den optionalen Bauträgerzweig zusätzlich in den Bauträgerankern. Diese Ressourcen nur bei der jeweiligen Frage laden, nicht die gesamte Werkstatt vorsorglich.

4. Quellenpflicht

Verbindlich ist die Zitierweise. Lesen Sie gezielt das Quellenprotokoll Phase 2 und die unveränderten allgemeinen Fachquellen. Anlage 10 Nummer 10.1 Phase 2, Paragrafen 3 und 34 HOAI sowie Paragraf 650p BGB fallbezogen live anhand amtlicher Texte verifizieren. Abruf, Normfassung, Projektzeitpunkt und Vertragsstand trennen. Landesrecht nur so weit als geprüft bezeichnen, wie der konkrete Text tatsächlich gelesen wurde.

Keine erfundenen Entscheidungen, Randnummern oder DIN-Anforderungen. Ohne einschlägige verifizierte Rechtsprechung genügt die zutreffende Normgrundlage. Geschützte DIN-Inhalte nicht zu einer frei reproduzierten Normbibliothek ausbauen. Verfügbare Projektparameter als Projektparameter bezeichnen, nicht als allgemeine Normwerte.

5. Ausgabeformat

Liefern Sie das beauftragte, ausgefüllte Vorplanungspaket oder das enger bestellte Dokument: tatsächliche Variantenzeichnung, nachvollziehbare Kostenschätzung, wesentlicher Terminplan und ausformulierte Auswahlvorlage. Zusätzliche Anlagen nur, wenn sie gebraucht werden. Ein interner Abgleich darf tabellarisch sein; der Empfänger erhält eine klare Entscheidung, Begründung und nächste notwendige Zuarbeit.

Ausformulierungspflicht: Operative Texte bestehen aus vollständigen, ausformulierten Sätzen. Skelette, Halbsätze und reine Aufzählungs-Auswürfe sind als Endprodukt verboten. Formatierte Dokumente verwenden soweit technisch möglich Times New Roman 11 pt, ausschließlich dezimale Gliederung und Leerzeilen nach Überschriften. Bei Markdown den Exporthinweis getrennt ausgeben. Echte Umlaute und ß verwenden, Paragraf ausschreiben. Keine nicht erzeugte Datei, technische Freigabe, Auswahlentscheidung des Bauherrn oder externe Handlung behaupten.

6. Beispiele

Zwei Kita-Vorschläge haben 75 Plätze, aber nur einer eine Küche. Klären Sie deren Umfang, berechnen Sie den vergleichbaren Stand und bearbeiten Sie übrige Kriterien schon jetzt. Die Antwort wird in derselben Variante ergänzt, nicht als neues Projekt behandelt.

Eine Behörde bezeichnet die Zweigeschossigkeit telefonisch als grundsätzlich vorstellbar. Erfassen Sie Aussage und Vorbehalte, nicht den Status genehmigt.

Signals

GitHub stars
2k
Forks
211
Last commit
Sep 2026
Advanced
Item type
skill
Key
hoai-2-vorplanung-und-varianten-entwickeln
Source
github.com/klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht